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09.02.2017

Irgendwann im Frühling schlenderte ich mit Frau Müller über einen dieser Sonntagsflohmärkte auf Wismarer Baumarktgelände. Zwischen rostigem Werkzeug, Hundepullis und dem üblichen Kitsch, den selbst die Verkäufer nicht mehr haben wollten fanden wir ein wunderschönes altes Porzellanservice. Wir quietschten vor Freude, dachten an unsere Kaffeekränzchen und schleppten die Kiste mit Schälchen, Tässchen, Tellerchen und 2 Kannen nach Hause. Zu Hause hieß Hausnr. 13, unter dem sich kloppenden Trinkerpärchen, der Familie die ihren Hund im Kampf mit einem Laternenpfahl verlor und neben den Boys. Wildes Haus, also wilde 13. Und auch wegen Astrid Lindgren. Und weil wir in Stralsund auch in der 13 zusammen wohnten. Unsere Freundschaft ist eh ziemlich wild. Darum haben wir das Service auch schwesterlich geteilt. Ein Teil ist jetzt in Linz und der andere bei mir.


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