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15.11.2017

Auf dem Mittwochsschreibtisch liegen:

Ein blauäugige Mrs.Wednesday,

eine wütenden Vorskizzenfrau,
Pläne für das nächste Jahr,
Fischies aus Spananien,

und eine Torte die es leider nicht ins aktuelle Buch geschafft hat.

14.11.2017

Montagsdinge: Auf die Gefahr hin, dass ich es schon einmal erwähnte. Vor, während und auch nach meinem Studium habe ich viel Zeit als Servicekraft in Cafes, Restaurants und Kneipen verbracht. Da gab es die Kunden, die die Nase rümpften wenn ich nicht wusste, was »wie immer« bedeutet. Die, die Capuccinos zurück gaben, weil sie nicht cremig genug waren oder der »Expresso« zu wenig, oder der Kuchen zu süß. Die, die aufaßen und dann sagten, es hat ihnen nicht geschmeckt. Die, die es wirklich »beschämend« finden, keinen Platz zu bekommen. Die schlimmsten Gäste waren aber nie zickige Frauen, sondern arrogante Männer. Die, die 5 ct Trinkgeld geben und sagen, sie haben heute ihren sozialen. Die, die viel Trinkgeld geben und wollen, daß sie »nächstes Mal so richtig bedient werden wollen«. Die, die sagen, »ich setz mich jetzt immer hier hin, da musst du dich so schön runterbeugen« usw. usf. DIe Liste ist endlos und hat mir den Spaß genommen. Darum begrüße ich sehr, daß es #metoo gibt, dass Frauen ihre Stimme heben und man darf wütend und laut sein, wenn man gesagt bekommt, man solle sich doch freuen so viel Aufmerksamkeit zu bekommen.

  
Gesehen: Endlich mal »The Hours« und das großartige »Casting«.

08.11.2017

Auf dem Mittwochsschreibtisch liegen:

spazierende Katzen,

Erinnerungen an alte Hundefreundschaften,

Weihnachtsgeschenkewerfer, 

die tägliche Dosis Instagram,
und die Weihnachtskarten vom Vorjahr. Bald im Shop mit neuen Freunden.

26.10.2017

Auf dem Freitagsschreibtisch liegen:

Wandernde Beine hinter Gittern,
Oldschool Zeichenwerkzeuge,

gesammelte Tiere,

gesammelte Blätter und

schön irre Kumpels. Schönes Wochenende.

08.10.2017

Montagsdinge: Ein dumme Frauenzeitschrift erzählte mir am Wochenende, dass mein akkurat gerader und sehr kurzer Daumen bedeutet, ich sei ein ernste und eigenbrötlerische Person mit Null Fähigkeit zur Kommunikation. Zusätzlich habe ich eine Leber-Schwäche und für eine Künstlerin viel zu kurze Finger. Das hat auch immer schon mein Klavierlehrer bemängelt. Kann ich nüscht für, hab ich von Mutti und mit der Pianistinnenkarriere hat das ja auch nicht so funktioniert. Der Freund hält mir jetzt natürlich immer seinen risikobereiten und unabhängigen Gummidaumen vor die Nase.

  
Geplant: Die Buchmesse am kommenden Wochenende und einen Besuch hier und hier.


Der Illufix hat jetzt eine eigene richtige Seite und freut sich auf Besuche.


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