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28.08.2017

Montagsdinge: Vor sechs Jahren bin ich nach Rostock gezogen, um eigentlich nur ein paar Monate zu bleiben. Länger als fünf Jahre habe ich es nirgendwo ausgehalten. Seitdem verbindet die Stadt und mich sowas wie eine Hassliebe. Da kann ich morgens durch die Stadt laufen und alles ganz wunderbar finden und abends aber Wohnungen in anderen Städten suchen. Das hat viel mit fehlender Kultur, fehlender Toleranz und falscher Stadtpolitk zu tun und auch mit der Angst, etwas zu verpassen. Dann kauft man aber eine Sonderausgabe über die Stadt, freut sich über die schönen Ecken und ist ein wenig stolz auf den rauen ehrlichen Charme von Rostock.

  
Geheult: Bei diesem Film
Getanzt: Zur gesamten Playlist der Scary Pockets
Gesichert: Diese Veranstaltung obwohl es zu weit weg ist.
Geklickt: Ein Londoner Printstudio
Gefürchtet: Über Nachrichten, die uns nicht mehr erreichen.
Gegessen: Zuckerkuchen am Neuklostersee 
Gelesen: Die Jubiläumsausgabe des »Weekender«.